Venedig
: Das Redentore-Fest (18. Juli 2007)
Il Redentore ist jenes Fest, zu dem die Venezianer eine
ganz besondere Beziehung haben und bei dem dank des nächtlichen Riesenfeuerwerks,
das Tausende Besucher anlockt, auch der touristische Aspekt nicht zu kurz kommt.Es
findet immer am dritten Sonntag im Juli statt, jenem Tag, an dem die Heiligen
Messen und die Gottesdienste im Beisein des Patriarchen zelebriert und die Prozession
durchgeführt werden.Der wichtigste Moment ist jedoch sicherlich die Nacht
von Samstag auf Sonntag: Auf der unvergleichlichen Bühne des Bacino San Marco
(Wasserfläche zwischen Markusplatz, Insel S.Giorgio und der Salute-Kirche)
erzeugen Lichtreflexe und Lichtspiele ein Kaleidoskop von Farben, das sich von
den Kuppeln und Kampanilen der Stadt in fantastischer Weise abhebt.Das Wochenende
wird dann mit einer Gondelregatta abgeschlossen
|  |
 | Die
historische Regatta ( September 2007)
Die Regata Storica
ist noch heute einer der spektakulärsten, malerischsten und aufregendsten
Momente des Stadtlebens. Sie reißt die Touristen mit und begeistert auch
die Einheimischen.Ein historische Umzug erinnert an den im Jahre 1489 erfolgten
Empfang Caterina Cornaros, Braut des Königs von Zypern, die zugunsten Venedigs
auf den Thron verzichtete. Während die bunten Boote schnell an den Tausenden
Personen vorbeiziehen, begleitet ein ununterbrochenes Rauschen die sportliche
Veranstaltung, ein Geräusch, das den tausendjährigen unauflösbaren
Bund zwischen Venedig und dem Wasser symbolisiert. |
Venedig
: Das Salute-Fest (21. November 2007) Das
Salute-Fest (La Festa della Salute) ist aufgrund seines aufrichtigen religiösen
Empfindens, das die Venezianer ins Gedächtnis rufen und demonstrieren wollen,
sicherlich das am wenigsten touristische Fest. Auch dieser Festtag
erinnert, wie jener des Redentore, an eine Pestepidemie (jene der Jahre 1630-31)
und in der Folge an das vom Dogen abgelegte Gelübde, um die Fürsprache
der Jungfrau Maria zu erhalten. Noch heute gehen Tausende von Bürgern
am 21. November am Hochaltar der stattlichen Salute-Kirche (Chiesa della Salute)
vorbei, um der Jungfrau Maria die Ehre zu erweisen und das jahrhundertealte Gefühl
der Dankbarkeit, das die Venezianer gegenüber der Gottesmutter empfinden,
zu |  |
|